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Milch
Bauernfamilien leisten einen wichtigen Beitrag zur
sicheren Ernährung der Bevölkerung.
Ein herzliches und grosses Dankeschön an alle Bauernfamilien im Berg- und
Talgebiet. Für:
- die erstklassigen natürlichen Lebensmittel und Rohstoffe die mit hohen
Produktionsanforderungen produziert werden
- das gepflegte & vielfältige Landschaftsbild, den wertvollen
Erholungsraum im Flachland sowie in den Bergen für die Schweizer
Bevölkerung und den Tourismus
- die verantwortungsbewusste Produktion gegenüber Mensch, Tier und Umwelt
- die Leistungen im Umwelt-, Natur- und Tierschutz.
Milch ist wertvoll
Die Milch ist ein vielseitiges, gesundes und ausgewogenes
Grundnahrungsmittel.
Milch und Milchprodukte sind die wichtigsten Calcium-Lieferanten.
Wichtig ist Calcium im Kindes- oder Jugendalter. Bis zum 30. Lebensjahr
wird der Grundstein für die Knochendichte gelegt. Je mehr Knochendichte,
je besser die Vorbeugung von Osteoporose (Knochenschwund).
Vitamine wie A, D, K sowie Vitamine der B- Gruppe (für Sehkraft,
Knochenaufbau, Blutgerinnung, Zellschutz, Stoffwechsel).
Calcium ist im Hirn auch der Manager für das Nervensystem.
Milch fördert die Ausdauer und Regeneration beim Sport dank dem hohen
Gehalt an Eiweissen, Kohlenhydraten und Spurenelementen. Natur pur statt
teure Hightech-Drinks.
Milch unterstützt die Gewichtsreduktion.
Milch versorgt den Körper mit fast allen lebenswichtigen Nährstoffen - ein
wahrer Vitamincocktail.
Milch ist zu billig
Ich finde es bedenklich, dass ein Liter Benzin oder Süssgetränk mehr
kosten als 1lt. Milch!!!!
Hier stimmt etwas nicht! Die Milch gilt als wertvolles Nahrungsmittel und
nicht als Flüssigkeit!
In den letzen 15 Jahren ist der Milchpreis in der Schweiz um 31% gesunken.
Die Produktionskosten, die Vorschriften und Kontrollen beträchtlich
gestiegen.
Milchpreis heute: ø 50 Rappen.
Vor 20 Jahren, 1991: Fr. 1.05 /lt. Milch.
Obwohl in den letzten 10 Jahren rund 10' 000 Bauernhöfe verschwunden sind!
Der Wert unseres Bauernstandes
Währenddessen viele andere Berufsgattungen stetig Lohnerhöhungen
erzielten, sank das Einkommen der Bauern. Es kommt dazu, dass oft eine
ganze Bauernfamilie - Kinder, Grosseltern - mithelfen.
(a propos Kinderarbeit!) Im Ausland ist Kinderarbeit verpönt, in der
Schweizer Landwirtschaft seit vielen Jahren ein Tabuthema.
Bei keiner anderen Berufsgruppe arbeitet eine ganze Familie für ein
Einkommen. Trotz den Direktzahlungen stimmen Aufwand und Ertrag nicht. Um
die Poduktionskosten zu decken, ist ein fairer Milchpreis von Fr. 1.--/lt.
Milch gefordert. Nur so können auch in Zukunft Bauernfamilien überleben
und die Bevölkerung auf eine sichere Ernährung zählen.
Die Versorgung der wachsenden Weltbevölkerung mit Nahrungsmitteln steigt
stetig - in Zukunft eine grosse Herausforderung für die Agrarproduzenten.
Bei zunehmenden Umwelt- und Naturkatastrophen. Gerade deshalb ist es
wichtig, den Rest des Bauernstandes zu erhalten, wertzuschätzen und auch
angemessen zu entschädigen!!! Ich wünsche mir sehr, dass der
Landwirtschaftssektor wieder mehr wertgeschätzt wird.
Danke!
Herzlichen Dank an alle Konsumentinnen & Konsumenten, die die Schweizer
Landwirtschaft unterstützen. Danke allen, die einheimische, regionale
Produkte und Nahrungsmittel aus der Schweiz bevorzugen und bewusst
einkaufen.
Vielen Dank auch denjenigen, die z. Bsp. auf Erdbeeren aus der Ferne im
Frühjahr verzichten und im Mai Schweizer Erdbeeren konsumieren.
Ich wünsche Ihnen nun viel Freude, gute Gesundheit und weiterhin alles
Gute.
Freundlich grüsst Sie die Milchprinzessin
Andrea Berger
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